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Turbo Bull auf STADA: Im Visier von Finanzinvestoren - Optionsscheineanalyse 02.06.2016
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Turbo Bull Open End (ISIN DE000HU38GC1/ WKN HU38GC) von HVB onemarkets auf die STADA-Aktie (ISIN DE0007251803/ WKN 725180) vor.
Schlag auf Schlag gehe es derzeit bei STADA. Anfang Mai sei bekannt geworden, dass sich eine Gruppe namens "Active Ownership" mit fünf Prozent bei dem Generikahersteller eingekauft habe. Dazu würden Optionen über weitere 1,9 Prozent kommen. Angeführt werde Active Ownership von Florian Schuhbauer, einem früheren Manager des erfolgreichen Private-Equity-Fonds Triton. Zu den weiteren Unterstützern gehöre auch der Investor BNY Mellon Services.
Mit ihrem Engagement wolle die Investorengruppe wohl STADA-Chef Helmut Retzlaff unter Druck setzen. Denn Retzlaff habe während seiner Amtszeit kontinuierlich sowohl die Zusammenarbeit mit Private-Equity-Investoren, als auch eine Fusion mit einem anderen Generikahersteller abgelehnt. Stattdessen sei STADA in den vergangenen Jahren massiv in das Geschäft mit nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten expandiert. Diese Strategie habe STADA als Übernahmeziel für internationale Generikariesen unattraktiver gemacht.
Um ihre Ziele umzusetzen, wolle Active Ownership den Aufsichtsrat von STADA komplett umkrempeln. Zudem würden die Investoren auf die Umwandlung der vinkulierten Namensaktien in Namensaktien drängen. Dadurch könnte eine Übernahme erleichtert werden. Nun habe STADA aber die ursprünglich auf den 9. Juni terminierte Hauptversammlung auf den 26. August verschoben. Dadurch solle "ein ordnungsgemäßes und transparentes Verfahren bei der Kandidatenauswahl sowie der Vorbereitung zur Wahl der neuen Aufsichtsratsmitglieder" sichergestellt werden.
Knicke STADA gegenüber dem neuen Großaktionär also ein? Mitnichten. Hinter der Verschiebung könnte nämlich ein ganz anderes Kalkül stecken. Denn Informationen des Wall Street Journal zufolge bastele STADA im Hintergrund scheinbar an der eigenen Übernahme. Demnach habe die Unternehmensführung erste Gespräche mit der Beteiligungsgesellschaft CVC Capital Partners aufgenommen. Dem Bericht zufolge könnte STADA mit bis zu 3,7 Mrd. Euro oder rund 60 Euro je Aktie bewertet werden. Dem stehe ein aktueller Börsenkurs von rund 48 Euro gegenüber.
Das Unternehmen selbst habe sich zu den Spekulationen nicht äußern wollen: "Wir kommentieren solche Gerüchte nicht", habe ein Sprecher gesagt. Die Aktie habe dennoch kein Halten mehr gekannt. Inzwischen sei selbst das Allzeithoch von 51,43 Euro aus dem Jahr 2007 nicht mehr fern. Sollten sich die Gerüchte verdichten, könnten Anleger wohl bald mit Kursen rechnen, die noch weit über dieser Marke lägen. Mit dem Turbo (ISIN DE000HU38GC1/ WKN HU38GC) von HVB onemarkets lasse sich dieses Potenzial mit dem Faktor 3,66 hebeln. (Ausgabe 21/2016) (02.06.2016/oc/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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